Geschäftsstelle Bayreuth

Schullandheimwerk Oberfranken e.V.

Werner-Siemens-Str. 11

95444 Bayreuth

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Fon 09 21 / 5 88 58
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Bildungsangebote im Schullandheim

„mintensiv“ am Lernort Schullandheim – MINT-Förderung und Berufsorientierung  

Sie können in unserem Schullandheim Steinbach am Wald ergänzend zum schulischen Unterricht im Rahmen eines Wochenkurses MINT-Kompetenzen sowie Basisqualifikationen zur beruflichen Orientierung erwerben. 

Weitere Infos zu Zielen, Inhalten und Standorten finden Sie HIER

Oder rufen Sie in unserer Geschäftsstelle Bayreuth an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Demokratie (er)leben am Lernort Schullandheim

Schullandheime als Experimentierräume zur Stärkung von Zusammenhalt und Demokratie – das ist die Grundidee von „mehrWERT Demokratie“.

Unser Schullandheim Steinbach am Wald bietet Ihnen Kurse mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten im Rahmen eines Aufenthaltes an.

Weitere Infos finden Sie HIER 

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Wasser ist Leben - für uns Menschen und alle Lebewesen auf der Erde. 

Ohne Wasser läuft nichts, aber auch ohne Bildung geht nichts. Die Wasserschule Oberfranken kombiniert beides und liefert einen wertvollen Beitrag zur Sicherung der Zukunft.

In den Schullandheimen Weißenstadt oder Steinbach am Wald können Sie einen Aufenthalt mit Schwerpunkt Wasser buchen.

Kontaktieren Sie uns in der Geschäftsstelle Bayreuth, wir helfen Ihnen weiter

Theater im Schullandheim Pottenstein

Das Theaterspiel ist in der Schule von zentraler pädagogischer Bedeutung. In andere Rollen zu schlüpfen, sich auf der Bühne zu präsentieren und mit anderen für das Publikum zu spielen stärkt den Gemeinschaftssinn und das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler und damit ihre Sozial- und Personalkompetenz. Zudem macht Theaterspielen schlichtweg unheimlichen Spaß.

Nun ist das Schullandheim Pottenstein um eine Attraktion reicher: Die Theaterwerkstatt.

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Demokratie Projekt der 4. Klasse

Die Woche vom 7.-11.Mai verbrachte die Klasse 4a im Schullandheim Weißenstadt.

Den Mittelpunkt des Aufenthaltes bildete das Thema „mehrWert Demokratie – Die Zukunftswerkstatt“. Die Grundidee dieses bayernweiten Projektes ist es, Grundschüler durch demokratische Entscheidungsprozesse am Schulleben teilhaben zu lassen und Veränderungen zu bewirken.

Herr Lorenz vom Bayerischen Schullandheimwerk führte die Klasse 4a von Gisela Schraudner als Moderator durch die drei Phasen Kritik – Phantasie – Realität des Projektes.

Bezogen auf die Schule durften die Kinder in Phase 1 alles kritisieren, was ihnen an der Schule nicht passt. Alle Punkte wurden auf Blätter geschrieben, auf Schuhkartons geklebt und zu einer „Meckermauer“ gestapelt.

Phase 2 bildete den Gegenpol: In Gruppen entwarfen die Jungen und Mädchen auf einem Plakat ihre Traumschule und präsentierten das Ergebnis vor der Klasse.

Die dritte Phase verknüpfte Phase 1 und 2. Mithilfe der Placemat-Methode (eine Gruppe entscheidet sich durch Vorschläge-Diskussion-Entscheidung für das für sie wichtigste und tatsächlich bald zu ändernde Problem) wurden fünf Hauptanliegen deutlich:

  • Drei Gruppen waren der Meinung, dass die Belastung durch die Hausaufgaben zu hoch ist.

  • Zwei Gruppen meinten, dass die immer wieder stark verunreinigten Toiletten für sie das größte Problem sei.

  • Eine Gruppe beklagte die zu schweren Schulranzen.

  • Eine Gruppe empfand die Dauer des Unterrichtes (an 4 Tagen 6 Stunden) als zu lang.

  • Eine Gruppe meinte, dass das Lernen für die vielen Leistungsmessungen (22) sie zu sehr belaste.

Um sich auf ein Thema konzentrieren zu können, wurden die Kinder aufgefordert, sich in geheimer Wahl für ein Thema zu entscheiden. Die Auszählung ergab ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. Bald wurde ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Themen „Zu viele Hausaufgaben“ und „eklige Toiletten“ deutlich, bis sich erst am Schluss das Erstere mit 13:10 Stimmen durchsetzte. Die Folge war eine große Enttäuschung bei den Jungen und Mädchen, für welche die Toiletten oder Schulranzen (4 Stimmen) wichtiger gewesen wären. Aber nach einem kurzen Gespräch und dem Hinweis, dass es auch für sie Vorteile bringen würde, wenn es in Zukunft weniger Hausaufgaben gibt, waren alle bereit, sich dafür einzusetzen.

Nach einer Pause sammelte die Klasse Vorschläge, wie sie Frau Schraudner überzeugen könnten, in Zukunft weniger Hausaufgaben aufzugeben.

Aus Zeitgründen wurde die Umsetzung auf die Woche nach dem Aufenthalt im Schullandheim verschoben. Auf das Ergebnis sind alle sehr gespannt.

In der Woche nach dem Aufenthalt füllten die SS einen Fragebogen zum Thema „Hausaufgaben „ aus, um es differenzierter betrachten zu können. Bei der Auswertung stellte sich heraus, dass sich sehr Kinder durch die ständigen Hausaufgaben – auch über die Wochenenden – und das ständige Lernen für die schriftlichen Leistungsbeurteilungen ( 22 in den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht) bis an ihre Grenzen belastet fühlen.

Dass die Woche ein großes positives Echo bei den Kindern fand, zeigte eine Befragung am Freitagmorgen: Auf einer Skala von +10 (Ausgezeichnet) bis -10 (sehr schlecht) urteilten auf die Frage: „Wie war die Woche für dich?“,  15 Kinder mit +10 und 12 Kinder mit +5.

Auf die Frage: „Wie war die Zukunftswerkstatt für dich?“, stimmten 5 Kinder mit +10, 17 Kinder mit +5, 1 Kind mit 0 und 4 Kinder mit -5.

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